Historie

Als 1963 der Grundstein für den Lions Club Neuwied-Andernach gelegt wurde, hatten die 15 Gründungsmitglieder ein großes Ziel: in Not geratenen Menschen zu helfen. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.


Inzwischen werden 50.000 € durchschnittlich jedes Jahr für gemeinnützige Projekte gespendet, rund 1,5 Millionen Euro insgesamt sind es bis heute. Unterstützt werden bevorzugt regionale aber auch internationale Aktionen. Ob schnelle und unbürokratische Hilfe für die Flutopfer von Oder und EIbe oder Mittel für den Bau einer Blindenschule in Peru -der Lions Club Neuwied-Andernach steht immer in der ersten Reihe. Dabei werden viele Projekte nicht nur mit Geldern gefördert, sondern auch selbst initiiert.


Ein Beispiel ist die Gründung der Deutschen Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft. Es war Lions-Mitglied Dr. Klaus G. Conrad, der die Lions 1977 aufforderte, die Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft zu gründen und zu fördern. Heute sind 250 Lions Clubs, Rotary-Clubs und 400 weitere Mitgliederverbände Träger der Initiative. Sie macht sich stark gegen den psychischen und physischen Missbrauch von Kindern und hilft sozialschwachen Familien. Weiter setzt sich die Liga für ihre Interessen in Politik und Öffentlichkeit ein.

Ein weiteres Beispiel ist der Kobra (Koblenzer Brasilienverein) Das 1985 vom Lions-Mitglied Dr. Hans-Josef Mürtz ins Leben gerufene Projekt arbeitet erfolgreich für Kinder und Jugendliche in Brasilien, die ohne diese Hilfe kaum Chancen auf eine sichere Zukunft hätten. Kinder-und Jugendtagesstätten, Berufsbildungszentren, Kindergärten und einfache Wohnhäuser schaffen mehr Chancengleichheit am Zuckerhut. Dr. Mürtz besichtigt jährlich die Fortschritte vor Ort und referiert darüber auf den Treffen des Lions Clubs.

Immer werden nur Projekte mitfinanziert, bei denen überschaubar bleibt, wofür die Spenden wirklich verwendet werden. Kontrolle, die sich bis heute bewährt.

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